Gesundheitswissenschaften

Leitung: Stefanie Sethe

Seminardidaktische Grundsätze

Teilnehmerorientierung – die Seminararbeit wird im Wesentlichen durch die Vorerfahrungen, Interessen und Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmt. Ein ständiger Austausch über Erfahrungen aus dem Schulalltag und der Unterrichtstätigkeit trägt zur Gestaltung der Seminararbeit bei.

Selbstverantwortlichkeit –Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernehmen Verantwortung für ihren Lern- und Professionalisierungsprozess und entwickeln ein berufliches Selbstkonzept. Auf der Grundlage eines reflexiven Erfahrungslernens wird die berufliche Handlungskompetenz erweitert.

Praxis- und Handlungsorientierung –die im Seminar erarbeiteten Produkte sind in der beruflichen Praxis einsetzbar. Für die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterrichtsvorhaben werden berufspädagogische und fachdidaktische Inhalte bearbeitet und diskutiert.

Die Schwerpunkte der Seminararbeit orientieren sich an den sich ständig wandelnden Anforderungen, die Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen zu erfüllen haben.  Die Komplexität des Berufsfeldes „Gesundheit“ schlägt sich in ganz unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Schulformen nieder. Von den Lehrkräften wird daher nicht nur eine enorme Flexibilität in der Umsetzung verschiedener Lerninhalte sondern auch im Umgang mit unterschiedlichen Lerngruppen erwartet. Dabei muss der berufliche Kontext der Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße berücksichtigt werden. Im Rahmen einer nachhaltigen Bildung muss außerdem die Auseinandersetzung mit Konzepten der Gesundheitsförderung einen unmittelbaren Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler herstellen.

Seminarcurriculum

Lernsituation 1 bis 14: 

  • Unterrichtsstunden für eine ausgewählte Lerngruppe unter Berücksichtigung von Konzepten der Gesundheitsförderung und Prävention planen, dokumentieren und reflektieren (Kompaktseminar)
  • Ein Lernfeld in Lernsituationen sequenzieren und eine exemplarische Lernsituation entwickeln
  • Eine Makrosequenz unter Berücksichtigung des Konzepts der Handlungsorientierung entwickeln
  • Unterrichtsprozesse lernwirksam gestalten am Beispiel des problemorientierten Lernens
  • Unterrichtseinstiege lernwirksam gestalten
  • „Tag der offenen Tür“ – In der Beratung unterstützen (Schulformen und Abschlüsse im Berufsfeld Gesundheit)
  • Planungsentscheidungen treffen und verschriftlichen
  • Zu einem ausgewählten Inhalt für eine heterogene Lerngruppe ein Stationenlernen entwickeln
  • Fachtexte verständlich und zielführend einsetzen
  • Einen (handlungsorientierten) Leistungsnachweis für eine Lernsituation erstellen
  • Unterrichtsgespräche moderieren und zur fachlichen Vertiefung nutzen
  • Kompetenzerwerb sichern
  • Ende gut, alles gut? Lernprozesse reflektieren und Feedback geben
  • Exkursionen,Erkundungen, Expertenbefragungen – Lernen an außerschulischen Lernorten organisieren