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Erste Ergebnisse des 2. Durchgangs der ZQ Internationalisierung

Im Rahmen der Zusatzqualifikation Internationalisierung werden zurzeit von den 10 Teilnehmer*innen an verschiedenen BBSen eTwinning-Projekte durchgeführt.
Dabei geht es um ganz unterschiedliche Kooperationen: An den BBS Cuxhaven wird zusammen mit einer kroatischen berufsbildenden Schule im kulinarischen Bereich gearbeitet; und zwar an der Erstellung eines europäischen Buffets mit dazugehörigen Rezepten. Die europäischen Partner der BBS Soltau sind sogar noch vielfältiger mit Schulen in Frankreich, Litauen, Spanien, Polen und der Türkei. Dabei geht es um den Vergleich der Bildungssysteme für Auszubildende im kaufmännischen Bereich.
Bereits abgeschlossen ist das eTwinning Projekt „Everyone smiles in the same language – Communication without words“, das Laura Nijboer, Carolin Tribian und Polina Heck im Bereich Sozialpädagogik an den BBS III Lüneburg gemeinsam mit Schulen in Schweden und Frankreich durchgeführt haben. Zusammen mit einer Schülerin und einem Schüler wurden die vielfältigen Erfahrungen von Laura Nijboer im Rahmen der Verleihung des Titels „Europaschule“ für die BBS III Lüneburg vorgetragen.

Es ist schon beeindruckend, was in unserem Studienseminar zusammen mit den BBSen in Sachen Internationalisierung alles möglich ist, ohne tatsächlich zu reisen.

Mit Abstand die Besten!

Das Carl-Diercke-Haus wurde am 16.10.2021 ab 11:00 Uhr von einer feierlichen Stimmung erfüllt. Das Orga-Team des Jahrgangs 20/1 hat ganze Arbeit geleistet; durch festliche Dekorationen, ein einladendes Buffet und die musikalische Begleitung eines Keyboardspielers wurde eine besondere Atmosphäre für einen besonderen Anlass geschaffen. Nach dem Sektempfang positionierten sich die beiden Leiterinnen und der Leiter der pädagogischen Seminare im Treppenaufgang und gaben mit einer humoristischen Darbietung Geschichten und Anekdoten rund um den Vorbereitungsdienst und das Lehrer*innendasein zum Besten. In diesem Rahmen verdeutlichten sie auch, welche Anerkennung den Absolventinnen und Absolventen gebührt, sie haben Großes geleistet.

Die anschließende Zeugnisvergabe begann mit der Ehrung der besten Absolventin des Jahrgangs, danach wurden alle 15 weiteren Absolventinnen und Absolventen einzeln namentlich aufgerufen, um ihr Zeugnis zusammen mit einer Blumenkette, einem Stift mit Namensgravur und persönlichen Worten des jeweiligen pädagogischen Leiters bzw. der Leiterin in Empfang zu nehmen. Nach dieser Ehrung der Teilnehmenden, folgte eine Danksagung an die pädagogischen Leiter*innen für die Begleitung und Unterstützung während dieser von Corona und Unsicherheit geprägten 18 Monate, die sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben werden. Auch der Personalrat der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und bedankte sich insbesondere bei seinem ehemaligen Mitglied für dessen Mitwirkung. Bei Speis und Trank wurde in gemütlicher Runde in Erinnerungen geschwelgt und so manch amüsantes Erlebnis sorgte für ein Training der Lachmuskeln, so konnte man die Veranstaltung bis in die frühen Abendstunden ausklingen lassen. Der erste Jahrgang, der den Vorbereitungsdienst vollständig unter Coronabedingungen absolviert hat, verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge vom Studienseminar. Denn trotz der ständigen Einhaltung der Abstände, sind wir als Team zusammengewachsen, haben uns gegenseitig unterstützt und die Herausforderungen gemeinsam gemeistert – dieses Gemeinschaftsgefühl wird uns fehlen.

Text: Ines Brandt

Zwischen Vision und Realität – Religionsunterricht im Klassenverband

Das war das Thema der diesjährigen Jahreskonferenz für alle, die an Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen evangelischen Religionsunterricht erteilen.
Wir, das Fachseminar Ev. Religion, konnten dank der Organisation unserer Fachleitung Dietlind Hülsenbeck daran teilhaben und zwei sehr interessante und ergiebige Tage (vom 07.10. – 08.10.21) im religionspädagogischen Institut Loccum verbringen.
Wie geht man mit religiöser Heterogenität im Klassenverband um? Wie kann Religions-unterricht stattfinden, der sich selbst als evangelisch bzw. konfessionell versteht? Welche Chancen bietet der Religionsunterricht im Klassenverband? Diesen Fragen wurde nachgegangen – zunächst mit einem grundlegenden Vortrag in der Klosterkirche und anschließend in verschiedenen praktischen Workshops. Die Auswahl war interessant und vielfältig, so dass die Wahl am ersten Tag nicht einfach fiel:
1. Alle Jahre wieder… – Weihnachten in religiös-pluralen Lerngruppen interreligiös erarbeiten
2. Digitalität und Digitalisierung im Religionsunterricht
3. „Alle da!“ Religion in Bilderbüchern – Einblicke und Spielräume für (inter)religiöse Entdeckungen
4. Mitten in den Religionen oder zwischen allen Stühlen?! – Die eigene Haltung im multireligiösen Religionsunterricht
5. „Aber meine Religion sagt etwas anderes“ – Muslimische Schüler*innen als seriöse Quelle?
6. Müsste da nicht Musik sein? – Religiöse Diversität in aktuellen Popsongs

Fachgruppe Religion: (v.l.) Christoph Schröder, Carolin Tribian, Florian Tschersich, Dietlind Hülsenbeck, Dominik Fels, Jana Engel

Außerdem standen noch die Wahlen für den Vorstand der Vereinigung evangelischer Reli-gionslehrkräfte an Berufsbilden-den Schulen (VER) auf dem Programm.
Der nächste Tag begann in der Frühe mit einer sehr schönen musikalischen Morgenandacht, um dann nach dem Frühstück gut gestärkt in den Endspurt gehen zu können und zwei inte-ressante Vorträge der Landes-fachberatung für Ev. Religion und aus dem Landeskirchenamt zu hören.
Alles in Allem waren es zwei spannende und schöne Tage bei bester Verpflegung und in toller Umgebung – was uns als Fachteam wie gerufen kam, denn wir hatten auch einen Grund zu feiern: Die Verabschiedung von Christoph Schröder, der seine Prüfung bestanden und nun sein Vorbereitungsdienst hinter sich hat. Auch auf diesem Weg noch einmal „Herzlichen Glückwunsch“ – bis vielleicht im nächsten Jahr in Loccum.

Text: Carolin Tribian (Jahrgang 20/2)

Dem interreligiösen Dialog auf der Spur

Im Rahmen unserer Lernsituation „Den interreligiösen Dialog gestalten“ machten wir uns vom Fachbereich Religion am 29.09.2021 gemeinsam unter der Organisation unserer Fachleiterin Dietlind Hülsenbeck auf den Weg in unsere Landeshauptstadt Hannover. Diesen Seminartag wollten wir dazu nutzen, unterschiedliche Religionen in ihrer gelebten Form zu erfahren.

Foto: Frau Meißner

Hierzu ging es früh am Morgen zunächst ins Tibet-Zentrum Hannover. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung erhielten wir zunächst einige Informationen zu diesem buddhistischen Verein. Seit 2006 ist Dieser in Hannover schon ansässig und bringt sich seitdem durch wichtige soziale Projekte, wie der Unterstützung Obdachloser, in der Gesellschaft mit ein. Nach dieser Einführung erhielten wir die tolle Gelegenheit, mit dem dortigen Mönch ins Gespräch zu kommen. Er informierte uns über die wichtigsten Grundsätze des Buddhismus und stellte sich anschließend unseren Fragen.

Foto: Frau Meißner

Begleitet wurden wir hierbei von der dortigen Fotografin Frau Meißner. Besonders interessant war dabei sein Lebensweg, welcher ihn über eine knapp 20-jährige Ausbildung als Mönch im Tibet nach Hannover führte. Im Laufe dieses Vormittags zeigte sich der Buddhismus als eine Religion, in der die Wissenschaft des eigenen Geistes im Mittelpunkt steht, um irgendwann die endgültige Erleuchtung und die damit einhergehende Erlösung des Geistes im Nirvana zu erlangen. Hierbei wurden einige Parallelen zum Christentum, wie beispielsweise der Wichtigkeit der Nächstenliebe, deutlich. Zum Abschluss dieser sehr interessanten Führung erhielten wir dort ein leckeres Mittagessen, bei dem wir noch weiter ins Gespräch kommen konnten. Vom tibetischen Zentrum aus ging es auf direkten Weg zu einer Moschee in Hannover. Dort wurden wir sehr freundlich von Frau Duffing (aus dem Haus der Religionen in Hannover) und Frau Tugrul (Mitglied der dortigen islamischen Gemeinde) begrüßt. Hier bekamen wir zunächst von Frau Duffing einige Informationen zum Haus der Religionen. Dieses soll gegen Mitte 2022 wiedereröffnet werden und Schulklassen oder anderen Gruppen die Möglichkeit geben, verschiedene Religionen besser kennen- und verstehen zu lernen.

Foto: Frau Meißner

Im Anschluss daran nahm Frau Tugrul uns auf eine Führung quer durch die Räumlichkeiten der dortigen, islamischen Gemeinde mit. Hierbei waren wir stets auf Socken unterwegs, da die Sauberkeit des Bodens eine hohe Wichtigkeit im Islam darstellt. Im Gebetsraum bekamen wir einige Informationen über den Islam und deren Lebensweise in der Gemeinde. Eine sehr wichtige Tradition liegt demnach in den Freitagsgebeten, zu denen sich alle männlichen Gemeindemitglieder treffen müssen.

Aber auch die jeweils am Samstag und Sonntag stattfindende, frühjugendliche Kinderarbeit mit momentan ca. 80 Kindern kennzeichnet den Alltag dieser islamischen Gemeinde. Dort erhalten die Kinder bereits eine frühe Koranlehre und lernen das Lesen arabischer Schriften. Im Ganzen zeigte sich die Gemeinde sehr lebendig und aufgeschlossen. Zum Abschluss dieses Tages aßen wir einen sehr leckeren Käsekuchen (selbstgemacht von Frau Tugrul) und einen traditionellen Gewürztee. Nach diesem appetitlichen Abschluss hielten wir noch ein Blitzlicht mit unseren Erfahrungen des erlebten Tages in Hannover ab. Wir alle kamen zum Entschluss, dass alle Religionen zwar unterschiedliche Glaubensüberzeugungen haben, man jedoch viele Parallelen untereinander finden kann. Beide Gemeinden zeigten sich sehr aufgeschlossen und gleichzeitig gesprächsbereit für unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Das bald wieder öffnende Haus der Religionen in Hannover wird dabei einen wichtigen Beitrag leisten, um über die verschiedenen Weltreligionen aufzuklären und zu vermitteln. Denn in dieser immer stärker werdenden, pluralistischen Gesellschaft, wird es immer wichtiger werden, über verschiedene Meinungen und Glaubensüberzeugungen ins Gespräch zu kommen und in unserer Gesellschaft anzuerkennen.

Verfasser: Christoph Schröder (LiV 20/1)

Das Studienseminar läuft!

Sportlich! Ehrenhaft! Durchhaltevermögen! Das haben Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Fachleiter*innen am 25.09.2021 auf den Sülzwiesen in Lüneburg unter Beweis gestellt. Unter dem Motto “Meter für Meter gegen Diskriminierung für eine inklusive, demokratische Gesellschaft” hat der Verein diversu e.V. den Inklusiven Solidaritätslauf organisiert und auf Initiative von Steffi Heise (Fachleitung für Sport) hat das Studienseminar LbS Stade natürlich daran teilgenommen. Nach einem Zumba-Aufwärmtraining ging es los.

Insgesamt wurden von mehr als 300 Teilnehmer*innen 2552 Runden um die Lüneburger Sülzwiesen gedreht, das sind mehr als 1.000.000 zurückgelegte Meter. Wir freuen uns über die Teilnahme an dem Lauf und sind stolz darauf, dass wir beteiligt waren, ein Zeichen zu setzen!

Endlich wieder in Bewegung! Das Fachseminar Sport bewegt sich auf dem Schulsporttag des DSLV

Was noch vor ungefähr zwei Jahren zur Normalität gehörte ist derzeit noch eine Besonderheit. Der Schulsport darf wieder stattfinden und auch das Fachseminar Sport durfte am Mittwoch, den 29.09.2021, am 7. Schulsporttag des DSLV in Hannover teilnehmen.

Für eine gemeinsame Anreise nach Hannover traf sich das Fachseminar Sport, früh morgens, am Lüneburger Bahnhof. Bereits auf der Fahrt tauschte sich die Gruppe über die individuell gewählten Praxis- und Theorieworkshops aus, für die sich die Teilnehmenden im Voraus anmelden konnten. Neben klassischen Sportarten wie Fußball, Leichtathletik und Rugby, reichte das Angebot der Workshops auch über Trendsportarten wie Spike-Ball, Kin-Ball und Crossboccia. Nach der Ankunft an der IGS Kronsberg und einer super organisierten Anmeldung, eröffnete die Schulleitung den Sporttag mit einer Rede in der Sporthalle. Die Redner bekundeten Ihre Freude über die Durchführung der ersehnten Veranstaltung in Präsenz und richteten einen speziellen Dank an den anwesenden Kultusminister Grant Hendrik Tonne für die Bedeutung, die er dem Schulsport beimisst.

Und somit fiel dann auch schon der Startschuss! Die LiV‘s verteilten sich auf dem Haupt- und Nebengelände der IGS Kronsberg sowie der anliegenden (beeindruckenden) Bezirkssportanlage, um ihre Workshops aufzusuchen. Unter anderem standen Tennis, Beachvolleyball, Fußball, Tanz, Outdoor Fitness … (und vieles mehr) auf dem Programm.

Unter dem Motto „Footballschooling – not Homeschooling“ erhielten wir einen Einblick in die schulformgerechte Nutzung des Fußballs im Unterricht und probierten uns in kleinen Übungsformen und Spielen am Ball aus. Egal ob Fußballneulinge oder -experten, für alle hatte der Referent des NSLV wertvolle Tipps parat.

Im lebendigen Workshop „Tanz und Choreografie“ konnten die LiV‘s ihre Kreativität ausleben. Nach einer kurzen rhythmischen Erwärmung waren die ersten (Bewegungs-)Hemmungen abgebaut. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmer*innen eigene Bewegungsabfolgen und präsentierten sich gegenseitig (mit viel Spaß und Stolz) Ihre Choreografien.

In den Pausen, zwischen den drei Praxisblöcken, konnte man in den Fachbüchern des Hofmann Verlags stöbern, Schnäppchen bei Sport-Thieme ergattern oder sich bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen mit Sportlehrkräften anderer Schulen austauschen.

Nach dem intensiven Sportereignis durfte ein gemütlicher Ausklang nicht fehlen. Das Fachseminar beendete den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und tauschte sich über die verschiedenen Erlebnisse und neuen Ideen für den Sportunterricht aus.

Das Fazit der Gruppe: Begeisterung pur! Wer den Schulsporttag des DSLV nicht aufsucht, verpasst einiges.

Sarah Kowalewski, Sportlehrerin im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/1

Vom Schwimmbad auf den Fluss – unsere Qualifizierungsfortbildung im Kajakfahren

Dass kurz nach dem Start ins neue Schuljahr die Kajak-Exkursion starten konnte, war für alle Teilnehmenden eine große Freude. Über drei Tage erarbeiteten wir uns die Kenntnisse des Kajakfahrens, um später z. B. einen Kurs für das Berufliche Gymnasium anbieten zu können. Am Mittwoch ging die erste Reise ins Freibad Hagen nach Lüneburg, in dem wir das Material durch verschiedene Übungen kennenlernen durften und einigen sogar die Kenterrolle gelungen ist. Nachmittags stand die Lernsituation „Synchronschwimmen“ von Frederike im Fokus, bei der wir alle gemeinsam eine mehr oder weniger grazile Formation bilden konnten (Bilder gibt es von diesem Ereignis „leider“ nicht). Fazit der kurzen Synchron-Einheit: große Anerkennung für das, was bei Olympia 2020 in Tokio in dieser Sportart geleistet wurde.

Den Freitag verbrachten wir auf dem Bremervörder See, auf dem wir in erster Linie das Geradeaus fahren gelernt und die methodisch-didaktische Gestaltung von Kajak-Unterrichtseinheiten erfahren haben. Nachdem wir Mittwoch sehr sonniges Wetter hatten, wurde es Freitag deutlich regnerischer. Der Motivation hat dies jedoch nichts ausgemacht. Und auch wenn unser Dozent, Michael Behr von den BBS Stade, uns immer darauf hingewiesen hat, dass wir „am Freitag keine Übungen machen, bei denen jemand in Wasser fällt“, kann ich aus eigener Erfahrung zugeben: Es kommt darauf an…!

Der Samstag wurde durch die abschließende Wanderfahrt auf der Ilmenau von Melbeck nach Lüneburg und drei Kurzvorträgen der LIVs gestaltet.

Ein Dank ist in jedem Fall an Michael Behr für sein Engagement und die fachliche Expertise, an Steffi Heise für die Organisation der Exkursion sowie dem Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit der Leuphana für die Bereitstellung der Boote und der Ausrüstung auszusprechen.

Bengt-Ole Lienhöft, Sport-Lehrkraft im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/1

Bye-bye – mit 14 Monaten Verspätung

Am 30. April 2020, also zu Beginn der Corona-Pandemie, beendeten „meine“ acht Powerfrauen mit großem Erfolg ihren Vorbereitungsdienst im Fach Englisch. Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns wegen der Hygieneregeln leider nicht angemessen voneinander verabschieden.

Daher beschlossen wir – in der Annahme, dass Corona dann bestimmt vorbei sein würde – uns nach den Sommerferien 2020 zu treffen, um das Ende des Vorbereitungsdienstes nachträglich gebührend zu feiern. Tja, auch das war nicht möglich und damit lag unser Verabschiedungsvorhaben erst einmal auf unbestimmte Zeit auf Eis.

Doch jetzt mit 14-monatiger Verspätung und vollständiger Impfung und Lust auf ein Wiedersehen haben wir es geschafft und uns in Hamburg zu einem Abend mit netten Gesprächen, außergewöhnlichen kulinarischen Genüssen und endlich auch vorsichtigen, aber herzlichen Umarmungen getroffen. „Wir“ das waren: Mareike Kiss (jetzt BBS Cuxhaven), Johanna Heyne (jetzt an einer BBS in Berlin), Wiebke Fischer (jetzt BBS Hameln), Rebecca Moldenhauer (BBS I Uelzen) und ich als Fachleiterin Englisch. Nicht dabei waren Inka Graul, Jacqueline Andreß, Lisa Geßner und Jennifer Kühl, auf die wir uns beim nächsten Treffen freuen.

Ich wünsche uns allen jetzt alles Gute und Zuversicht für das kommende Schuljahr!

Wiebke Bracker

„…und rauf aufs Pferd“

Der Seminarabschluss des pädagogischen Seminars von Frau Hasekamp-Harms, galt ganz dem Motto „Abschluss eines von vielfältigen Herausforderungen durchwachsenen Corona-Schuljahres“ und der „Annährung als auch erste Erfahrungen mit und auf dem Pferd“.

Hierfür fuhr das Seminar in das kleine Örtchen Vögelsen, nahe Lüneburg gelegen.

Innerhalb einer kleinen Reitschule, in sehr familiärer Umgebung, ging es dann, nach dem Prinzip des doppelten Theorie-Praxisbezuges, ans Pferd.

Zunächst gab es eine kleine Einführung, in die Anatomie eines Pferdes, als auch die Vorbereitung dessen auf einen Ausritt (Pferdepflege, aufsatteln und auftrensen). Bis es schließlich, mit sehr viel Respekt, aufs Pferd ging.

Auf einem kleinen Austritt durch Wald und Wiese, konnte sich jede*r, nach ihrem*seinem eigenen Wagen und Können, geführt oder selbstständig, innerhalb der Gangarten „Schritt“ und „Trab“ ausprobieren.

Wieder am Reiterhof angekommen, wurden die Pferde bereit für die Weide gemacht (absatteln, abtrensen, Pferdepflege) und anschließend dorthin geführt.

Den Abschluss des gelungenen Tages bildete ein leckeres Abschlussgrillen, bei welchem alle die Erfahrungen des Tages, als auch des vergangenen Schuljahres noch einmal Revue passieren lassen konnten. 

Text: Nadine Kappen (Jahrgang 20/1)