Ablauf der Ausbildung

Berufsbegleitende „ Sondermaßnahme zur berufsbegleitenden Qualifizierung von Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen oder Inhaberinnen und Inhabern eines Diploms FH“ zum Erwerb der Lehrbefähigung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen

An den berufsbildenden Schulen werden die Lehrkräfte knapp. Angesichts der bevorstehenden Pensionierungswelle sowie der bereits heute schon in einigen Berufsfeldern unzureichenden  Unterrichtsversorgung gibt es seit vier Jahren ein attraktives berufsbegleitendes duales Studienprogramm zur Berufsschullehrkraft. Vorausgesetzt wird ein Bachelor- oder FH-Abschluss in einer Mangelfachrichtung, wie z. B. Metalltechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik oder im Bereich der Pflegewissenschaften. Das duale Studienprogramm dauert maximal 3 Jahre. Während dieser Zeit unterrichten die Teilnehmer*innen dieser Sondermaßnahme 13 Stunden pro Woche. Um die fehlenden Studienleistungen für ein Berufsschullehramt nachholen zu können, werden die Lehrkräfte mit 12,5 Stunden vom Unterricht freigestellt. Coaching on the Job sowie parallel ein berufsbegleitendes Studium in Berufspädagogik und einem Unterrichtsfach, z. B. Politik, kennzeichnen den Rahmen dieser Maßnahme zur Gewinnung von Berufsschullehrkräften. Während dieser Zeit erhalten die Studierenden bereits eine Vergütung (E 11 TV-L), die sich an dem erworbenen Bachelor- bzw. FH-Abschluss orientiert. Dieses Studienprogramm ist für all diejenigen interessant, die über einen qualifizierten Bachelor- oder FH-Abschluss verfügen, hohe Fachkompetenz und Praxiserfahrung und eine hohe soziale und kommunikative Kompetenz besitzen und natürlich Interesse an der Arbeit mit jungen Menschen haben.

Unter Hinweise für Bachelor- und FH-Absolvent*innen können Sie den Ablauf der gesamten Qualifizierungsmaßnahme nachlesen.