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Punkt, Satz und Sieg!

Bericht vom Center Court in Wiepenkathen:

Am 9. September 2020 ging es für die Studienreferendar*innen mit dem Unterrichtsfach Sport auf die traumhafte Anlage des TC Wiepenkathen. Tennistrainer Hartmut Aldag, welcher seit Jahrzehnten im Tennissport engagiert ist und diesen in der Umgebung maßgeblich geprägt hat, empfing das Studienseminar LbS aus Stade für ein Kompaktseminar zum Thema „Tennis in der beruflichen Bildung“.

Nach einem großen Praxisanteil für einen möglichen Einstieg in den Tennissport durch Hartmut übernahm Philip Sambale, Studienreferendar und ebenso langjähriger Tennistrainer, die weitere Gestaltung des Tages.

Neben der Vorstellung mehrerer Konzepte von Tennisverbänden in Kooperation mit dem Schulsport erarbeiten sich die Referendar*innen verschiedene methodisch-didaktische Ideen zur Realisierung des Tennissports in der Schule.

Philip zeigte ein Repertoire seines Vorgehens mit Lerngruppen, sodass alle Teilnehmer*innen mit vielen theoretischen sowie praktischen Impulsen nach Hause fahren konnten.

Das Studienseminar Stade LbS bedankt sich herzlich für die tolle Zusammenarbeit mit Hartmut sowie beim TC Wiepenkathen und der Tennisschule Justin Gomert für die Bereitstellung der Plätze und Materialien. Wir kommen gerne wieder!

Ron Müller und Jan Katzorke, Sportreferendare des Jahrgangs 20/1

Ziel- und Ablauftransparenz schaffen…
Das sieht nach Arbeit aus…
Erste Schritte auf dem Weg zum Profi…
Hier geht es rund…

Alternatives Sommerfest – Feste feiern trotz Corona?!

Wie wichtig „socialising“ für die Entwicklung eines Gemeinschafts- und Gruppengefühls ist, wurde auch in diesem Jahr deutlich. Trotz der Corona-Pandemie starteten Lehrkräfte des Jahrgangs 20/01 in ihren Vorbereitungsdienst. Die Auftaktveranstaltung mit einer Einführungswoche in Barendorf konnte aufgrund der besonderen Auflagen zum Umgang mit der Pandemie nicht angeboten werden. Auch weitere Teambuilding-Maßnahmen schienen aufgrund des aktuellen Corona Hygieneplans nahezu unmöglich. Geht es doch bei der Förderung eines Gruppengefühls in erster Linie darum, unterschiedlichste Menschen durch ein gemeinsames Erlebnis aktiv zusammenzuführen und somit ein lernförderliches Klima zu ermöglichen. Aber wie können Lehrkräfte dies in Zeiten eines Ausnahmezustandes ermöglichen?

Einige Möglichkeiten zur Förderung von Gemeinschaftsgefühl zeigte die pädagogische Seminargruppe von Frau Hasekamp-Harms. Alternativ zum jährlichen Sommerfest wurden eine Stadtrallye und eine Kanutour angeboten. Im Prinzip des pädagogischen Doppeldeckers  ging es darum, Lernen in einem doppelten Theorie–Praxisbezug zu ermöglichen. Mit einem hohen Maß an Kommunikationsfähigkeit, einem guten Maß an strategischem Vorgehen und einer Menge Spaß ging es an die erfolgreiche Absolvierung der Stadtrallye (mit Mundschutz und Abstandsregelung) innerhalb eines sportlichen Zeitfensters von 75 Minuten.

Ebenfalls sportlich aber unter besten Rahmenbedingungen konnte das PS-Team HH 20/1 sich auf die sich anschließende Kanutour (mit zwei Personen, in einem Dreier-Kanu und somit ausreichend Abstand) rund um die Stadt begeben und weitere gemeinsame Erfahrungsräume betreten.

Daniela Lemmen 

 

 

Ästhetische Bildung – Eine Exkursion des Fachseminars Sozialpädagogik

„Kunst ist dafür da, den Staub von der Seele zu waschen“, zitieren die Kunsttherapeutinnen Sandra Born und Maike Beckmann den spanischen Maler Picasso, um ihr Herzprojekt, >die Hofkünstlerei< in Melbeck  zu beschreiben.  Hierbei klingt schon an: Es geht um wesentlich mehr, als um das, was im landläufigen Sinne unter ‚Kunst‘ verstanden wird. Es geht nicht um bezaubernd hübsche Ergebnisse, um ausstellenswerte, technisch ausgefeilte Exponate. Auch nicht darum, Techniken zu erlernen, die solcherlei Endprodukte erzielen könnten.

Um wieviel mehr es geht, durften wir während unseres Aufenthaltes auf dem alten Bauernhof am eigenen Leib erfahren. Am eigenen Leib und an der eigenen Seele. Leib und Seele, Sinn und Empfindung war das Erfahrungsspektrum, das uns angeboten wurde. Experimentieren, Material erfahren, erleben, was möglich ist. Und darum, was diese Erfahrung ästhetischer Bildung mit uns macht.

Den Anfang gab eine Vorstellungs- und Gesprächsrunde, in der Fragen, die wir im Voraus erarbeitet hatten, beantwortet und besprochen wurden. Eine zugewandte und wertschätzende Atmosphäre, unterstrichen durch das Ambiente des besonderen Ortes, an dem wir uns befanden. Einerseits der Charme eines alten Hofes, dem viele alte Bestandteile erhalten blieben, im Kontrast die unübersehbaren Spuren von bunter, schöpferischer Arbeit. Farbspritzer, bis an die Decke hinauf, ausgehängte Türen, die als Malunterlage dienten, selbst schon Kunstwerk  sind. Wir erhielten Einblicke in die therapeutische Arbeit, die den Kern der Hofkünstlerei ausmacht. Denn obwohl auch Veranstaltungen wie Kindergeburtstage auf dem Programm stehen, sind therapeutische Angebote  der Kern der dortigen Arbeit: Die professionelle Bearbeitung von traumatisierenden Erfahrungen durch Kunsttherapie, die begleitende Unterstützung beim Aufarbeiten psychischer Krisen. Die Aktivierung von Heilungsprozessen und Bewältigung von Leid. Angebote, die sich sowohl an Kinder, als auch an Erwachsene richten, persönliche Belange, als auch Schicksalsschläge wie Fluchterfahrung betreffen können.

Unsere erste Aufgabe: Ein „Kleckerbild“ zu gestalten. Material: Riesige Bögen Papier, literweise bunte Farben. Und keine Werkzeuge. Außer den Händen.  „Lasst die Farbe auf das Papier kleckern, einfach so. Probiert, was geschieht, was euch anspricht“.  Wann gibt es schon einmal so eine Möglichkeit? Ohne Hinweise wie „macht nichts schmutzig!“  oder „sei sparsam mit dem Material!“. Schon dieser erste Schritt zeigte deutlich, wie unterschiedlich die Teilnehmenden an Material, Technik und Perspektive herangingen. Manch‘ eine im Stehen, schwungvoll bunte Farbe auf Papier tropfend, kleckernd, spritzend. Andere in ruhiger Detailarbeit, achtsam konzentriert, vorsichtig mit Fingerspitzen die Farbe verarbeitend. So unterschiedlich die Teilnehmenden, so vielfältig die Prozesse und Ergebnisse.

Als Angebot einer Zwischenreflektion gab es Leitfragen, welche jede*r für sich annehmen und beantworten konnte. Eine kleine Pause, Gespräche, Kaffee, Gedanken teilen. Und dann ein zweiter Arbeitsschritt, in dem die bisherigen Werke weiterverarbeitet und verändert werden konnten. Ein Abdruck dessen, was von der Farbe noch nicht getrocknet war, eine Weiterentwicklung, eine Metamorphose, ein Prozess.

Zum gemeinsamen Abschluss tauschten wir Erfahrungen, Erlebnisse, Eindrücke. Wie unterschiedlich Menschen denselben Arbeitsauftrag annehmen, verstehen, bearbeiten. Wie individuell die Herangehensweise, die subjektive Bereitschaft und Fähigkeit sich den Prozessen zu öffnen oder zu verschließen. Wie vielfältig die Wahrnehmungen dieses einen Tages.

J. Gatke

100%ige Integration

Corona-Zeiten machen es notwendig, auch Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst einzubeziehen, die zur Riskogruppe gehören und daher nicht im Studienseminar präsent sein können. Hier kann man sehen, wie die Präsenz in der Gruppe 20-1 im Pädagogischen Seminar aussieht.

Hier kann man sehen, wie die Präsenz in der Gruppe 20-1 im Pädagogischen Seminar aussieht. Julia Mordhorst (in Stade) und Diana Nordbrink (in Boitze) erstellen gemeinsam ein Plakat zum Thema „Lernen braucht Belohnung“.

Klasse, was die Digitalisierung alles möglich macht!

Golf spielen(d) lernen

Mit diesen Worten hat uns Karsten Kollna, Masterprofessional der PGA of Germany und leidenschaftlicher Golftrainer seit mehr als 30 Jahren, am Samstag den 20.06.2020 zu einem spannenden Nachmittag in der Golfschule Swing, Deinster Geest begrüßt. Nach einem theoretischen Auftakt und viel kompaktem Fachwissen zu den Grundlagen des Golfens, durften die Referendar*innen die Welt des Golfens in der Praxis erproben.

Bevor es an den berühmten Abschlag ging, war der Start mit einer Trockenübung in Körper- und Schlägerhaltung wichtig. Auf dem Green durften die neu gelernten Techniken im Putten erprobt werden und die ersten Treffer auf kurzer Distanz wurden erzielt. Anschließend ging es mit viel Elan an die Driving Range und in Begleitung mit Karsten wurden Möglichkeiten des Golfens im Sportunterricht an berufsbildenden Schulen thematisiert. Mit viel Swing zeigten die Referendar*innen am Eisen, aus „welchem Holz sie geschnitzt“ sind (in den Anfängen des Golfs waren Schläger zum Teil noch aus Holz).

So wie es die Golfer untereinander sagen, kann mit abschließenden Worten festgehalten werden: „Schönes Spiel“

Das Studienseminar Stade bedankt sich herzlich für die intensive und kompetente Zusammenarbeit mit Karsten und dem Golfclub Swing, Deinster Geest.

 

Eduard Jesse und Steffen Lehmker, Sportreferendare der Jahrgänge 19/2 und 19/1

„Was ist denn das für ein Haus?“

Außerschulische Lernorte für den Religionsunterricht nutzen

Unter dem Motto ‚Was ist denn das für ein Haus?‘ (Jes. 66,1)erkundeten die Referendar*innen des Fachseminars Evangelische Religion am 28.05.2020 die Johanniskapelle in Adendorf bei Lüneburg. Einerseits sollten die Referendar*innen exemplarisch ermitteln, wie außerschulische Lernorte für den Religionsunterricht genutzt werden können. Andererseits erfolgte eine Sensibilisierung für einen berufsbezogenen Religionsunterricht.  

Nach einem gemeinsamen Start mit der Leiterin des Fachseminars Ev. Religion Dietlind Hülsenbeck nahmen die Referendar*innen das Kapellengebäude zunächst von außen, anschließend den Kapellenraum von innen, mithilfe von verschiedenen Zugangswegen (visuell, haptisch, auditiv und spirituell), wahr und tauschten sich hierüber aus.

In einem weiteren Schritt fühlten sich die Referendar*innen in unterschiedliche Ausbildungsberufe (Tischler*in/ Maurer*in/ Glaser*in), mit gezielten Blickwinkeln für das jeweilige Tätigkeitsfeld, ein und nahmen die Kapelle aus Sicht der Schüler*innen wahr. Anschließend wurden die Chancen und die Grenzen der Kapelle als außerschulischer Lernort erörtert. Die Referendar*innen nehmen abschließend außerschulische Lernorte als bedeutende Chance für den Religionsunterricht wahr.

Jana Heisig (LiV 19/2)

Kolloquium im digitalen Raum

Kritische Stimmen bezeichnen die derzeitige Situation als „Zwangsdigitalisierung“. Dies mag etwas überspitzt formuliert sein, Fakt ist jedoch, dass die Only-Online Phase neue Lernerfahrungen ermöglicht und auch skeptischere Non-Digital Natives erkennen lässt: digitale Vernetzung ist hilfreich und in diesen schwierigen Zeiten geradezu großartig.

Und so erfordern die momentanen Herausforderungen des Corona-Virus, auch im Rahmen der Abschlusskolloquien der Zusatzqualifikation „Internationalisierung der beruflichen Bildung“, neue Wege zu gehen. Kurzerhand fanden die Kolloquien, anstatt in den Räumlichkeiten des Studienseminars Stade, über die Plattform Moodle im digitalen Raum „Jitsi“, einem Programm für Videokonferenzen, statt.

Diese Erfahrung war für alle Beteiligten neu und natürlich von Unsicherheiten vorab geprägt. Welche Absprachen sind vorher zu treffen? Welche Form der Visualisierung ist zur Unterstützung der Präsentation während einer Videokonferenz sinnvoll? Wie geht man mit Internet­abbrüchen um? Wer übernimmt die Moderations­rolle? Wie kann der Kom­munikationsfluss gewährleistet werden?

Im Gespräch zeigte sich allerdings schnell, dass man mit seinen Aufgaben wächst und jede dieser Unsicherheiten gut bewältigt werden konnte. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass die derzeitige herausfordernde Situation auch die Möglichkeit beinhaltet, neue Wege zu gehen und diese auch in Zukunft für sich nutzbar zu machen.

Ein Beispiel zur Visualisierung einer Zusatzqualifikation während eines Web-Kolloquiums ist unter dem folgenden Link einsehbar: https://read.bookcreator.com/6wWcXDFGe0W6V6TUOLeg0WsTzPT2/LvE8gjVGQzmoSoZq2vQ4bg

Ein herzliches Dankeschön für die Flexibilität an das Team Internationalisierung!

Janne Reichert (LiV, Jahrgang 19/1) und Rebecca Moldenhauer (LiV, Jahrgang 18/2)

Visualisierung leicht gemacht…

Am Samstag den 8. Februar ging es kreativ her im Studienseminar Stade. Referendar*innen aus unterschiedlichen Schulformen und beruflichen Fachrichtungen kamen zusammen, um ihre Neugier und ihr Interesse am kreativen Arbeiten zu stillen. Kompetent und mitreißend leitete die Referentin Steffi Heise durch den gesamten Tag und führte in die Flipchart- und Plakatgestaltung ein. Der Vormittag begann mit dem ersten eigenen Plakat zu den Elementen der Visualisierung, um zielgerichtet Inhalte im handlungsorientierten Unterricht zu vermitteln und lerngruppengerecht zu agieren.
Nach der Mittagspause starteten alle Teilnehmer*innen die Planung und Durchführung ihrer eigenen Projekte, die den Höhepunkt der Veranstaltung darstellten. Auf Wunsch aller wurde diese Phase sogar verlängert, um die Kreativität des Tages auszunutzen. Die gelungene Fortbildung endete mit einer Ausstellung aller Ergebnisse in großer Runde und einer sehr positiven Reflexionsrunde. 
Janina Dos Santos Carmo, Referendarin des Jahrganges 19/1

Seminartag „Digitalisierung im Unterricht“

Am 22.01.2020 machten sich 35 Referendar*innen und Quereinsteiger*innen auf den Weg nach Soltau statt nach Stade, um im Deutsch- oder Politikseminar unter dem Motto #wirmachenunsaufdenweg oder #wirprobierenwasneues kritisch Apps für den Unterricht unter die Lupe zu nehmen und deren Einsatz für den eigenen Unterricht zu prüfen. Darüber hinaus gewannen die Teilnehmer*innen Sicherheit im Medienrecht.

#digitaltransformation  #motivation

Advent, Advent mein Muskel brennt!

Noch vor den ersten Sonnenstrahlen starten zahlreiche Referendar*innen aller Fachrichtungen und Fachleiter*innen zu einem Outdoor-Athletik-Training.
 
Mit viel Spaß und Elan wurde den Frühaufsteher*innen mit Ropes, Kettle-Bells und Tubes ordentlich eingeheizt.
 
Sportliche Grüße aus der Einführungswoche in Barendorf!
 
 
Jesko Baguhl, Philip Sambale und Eduard Jesse, Sportreferendare 19/2