Archiv der Kategorie: Allgemein

Das Studienseminar läuft!

Sportlich! Ehrenhaft! Durchhaltevermögen! Das haben Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Fachleiter*innen am 25.09.2021 auf den Sülzwiesen in Lüneburg unter Beweis gestellt. Unter dem Motto „Meter für Meter gegen Diskriminierung für eine inklusive, demokratische Gesellschaft“ hat der Verein diversu e.V. den Inklusiven Solidaritätslauf organisiert und auf Initiative von Steffi Heise (Fachleitung für Sport) hat das Studienseminar LbS Stade natürlich daran teilgenommen. Nach einem Zumba-Aufwärmtraining ging es los.

Insgesamt wurden von mehr als 300 Teilnehmer*innen 2552 Runden um die Lüneburger Sülzwiesen gedreht, das sind mehr als 1.000.000 zurückgelegte Meter. Wir freuen uns über die Teilnahme an dem Lauf und sind stolz darauf, dass wir beteiligt waren, ein Zeichen zu setzen!

Endlich wieder in Bewegung! Das Fachseminar Sport bewegt sich auf dem Schulsporttag des DSLV

Was noch vor ungefähr zwei Jahren zur Normalität gehörte ist derzeit noch eine Besonderheit. Der Schulsport darf wieder stattfinden und auch das Fachseminar Sport durfte am Mittwoch, den 29.09.2021, am 7. Schulsporttag des DSLV in Hannover teilnehmen.

Für eine gemeinsame Anreise nach Hannover traf sich das Fachseminar Sport, früh morgens, am Lüneburger Bahnhof. Bereits auf der Fahrt tauschte sich die Gruppe über die individuell gewählten Praxis- und Theorieworkshops aus, für die sich die Teilnehmenden im Voraus anmelden konnten. Neben klassischen Sportarten wie Fußball, Leichtathletik und Rugby, reichte das Angebot der Workshops auch über Trendsportarten wie Spike-Ball, Kin-Ball und Crossboccia. Nach der Ankunft an der IGS Kronsberg und einer super organisierten Anmeldung, eröffnete die Schulleitung den Sporttag mit einer Rede in der Sporthalle. Die Redner bekundeten Ihre Freude über die Durchführung der ersehnten Veranstaltung in Präsenz und richteten einen speziellen Dank an den anwesenden Kultusminister Grant Hendrik Tonne für die Bedeutung, die er dem Schulsport beimisst.

Und somit fiel dann auch schon der Startschuss! Die LiV‘s verteilten sich auf dem Haupt- und Nebengelände der IGS Kronsberg sowie der anliegenden (beeindruckenden) Bezirkssportanlage, um ihre Workshops aufzusuchen. Unter anderem standen Tennis, Beachvolleyball, Fußball, Tanz, Outdoor Fitness … (und vieles mehr) auf dem Programm.

Unter dem Motto „Footballschooling – not Homeschooling“ erhielten wir einen Einblick in die schulformgerechte Nutzung des Fußballs im Unterricht und probierten uns in kleinen Übungsformen und Spielen am Ball aus. Egal ob Fußballneulinge oder -experten, für alle hatte der Referent des NSLV wertvolle Tipps parat.

Im lebendigen Workshop „Tanz und Choreografie“ konnten die LiV‘s ihre Kreativität ausleben. Nach einer kurzen rhythmischen Erwärmung waren die ersten (Bewegungs-)Hemmungen abgebaut. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmer*innen eigene Bewegungsabfolgen und präsentierten sich gegenseitig (mit viel Spaß und Stolz) Ihre Choreografien.

In den Pausen, zwischen den drei Praxisblöcken, konnte man in den Fachbüchern des Hofmann Verlags stöbern, Schnäppchen bei Sport-Thieme ergattern oder sich bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen mit Sportlehrkräften anderer Schulen austauschen.

Nach dem intensiven Sportereignis durfte ein gemütlicher Ausklang nicht fehlen. Das Fachseminar beendete den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und tauschte sich über die verschiedenen Erlebnisse und neuen Ideen für den Sportunterricht aus.

Das Fazit der Gruppe: Begeisterung pur! Wer den Schulsporttag des DSLV nicht aufsucht, verpasst einiges.

Sarah Kowalewski, Sportlehrerin im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/1

Vom Schwimmbad auf den Fluss – unsere Qualifizierungsfortbildung im Kajakfahren

Dass kurz nach dem Start ins neue Schuljahr die Kajak-Exkursion starten konnte, war für alle Teilnehmenden eine große Freude. Über drei Tage erarbeiteten wir uns die Kenntnisse des Kajakfahrens, um später z. B. einen Kurs für das Berufliche Gymnasium anbieten zu können. Am Mittwoch ging die erste Reise ins Freibad Hagen nach Lüneburg, in dem wir das Material durch verschiedene Übungen kennenlernen durften und einigen sogar die Kenterrolle gelungen ist. Nachmittags stand die Lernsituation „Synchronschwimmen“ von Frederike im Fokus, bei der wir alle gemeinsam eine mehr oder weniger grazile Formation bilden konnten (Bilder gibt es von diesem Ereignis „leider“ nicht). Fazit der kurzen Synchron-Einheit: große Anerkennung für das, was bei Olympia 2020 in Tokio in dieser Sportart geleistet wurde.

Den Freitag verbrachten wir auf dem Bremervörder See, auf dem wir in erster Linie das Geradeaus fahren gelernt und die methodisch-didaktische Gestaltung von Kajak-Unterrichtseinheiten erfahren haben. Nachdem wir Mittwoch sehr sonniges Wetter hatten, wurde es Freitag deutlich regnerischer. Der Motivation hat dies jedoch nichts ausgemacht. Und auch wenn unser Dozent, Michael Behr von den BBS Stade, uns immer darauf hingewiesen hat, dass wir „am Freitag keine Übungen machen, bei denen jemand in Wasser fällt“, kann ich aus eigener Erfahrung zugeben: Es kommt darauf an…!

Der Samstag wurde durch die abschließende Wanderfahrt auf der Ilmenau von Melbeck nach Lüneburg und drei Kurzvorträgen der LIVs gestaltet.

Ein Dank ist in jedem Fall an Michael Behr für sein Engagement und die fachliche Expertise, an Steffi Heise für die Organisation der Exkursion sowie dem Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit der Leuphana für die Bereitstellung der Boote und der Ausrüstung auszusprechen.

Bengt-Ole Lienhöft, Sport-Lehrkraft im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/1

Bye-bye – mit 14 Monaten Verspätung

Am 30. April 2020, also zu Beginn der Corona-Pandemie, beendeten „meine“ acht Powerfrauen mit großem Erfolg ihren Vorbereitungsdienst im Fach Englisch. Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns wegen der Hygieneregeln leider nicht angemessen voneinander verabschieden.

Daher beschlossen wir – in der Annahme, dass Corona dann bestimmt vorbei sein würde – uns nach den Sommerferien 2020 zu treffen, um das Ende des Vorbereitungsdienstes nachträglich gebührend zu feiern. Tja, auch das war nicht möglich und damit lag unser Verabschiedungsvorhaben erst einmal auf unbestimmte Zeit auf Eis.

Doch jetzt mit 14-monatiger Verspätung und vollständiger Impfung und Lust auf ein Wiedersehen haben wir es geschafft und uns in Hamburg zu einem Abend mit netten Gesprächen, außergewöhnlichen kulinarischen Genüssen und endlich auch vorsichtigen, aber herzlichen Umarmungen getroffen. „Wir“ das waren: Mareike Kiss (jetzt BBS Cuxhaven), Johanna Heyne (jetzt an einer BBS in Berlin), Wiebke Fischer (jetzt BBS Hameln), Rebecca Moldenhauer (BBS I Uelzen) und ich als Fachleiterin Englisch. Nicht dabei waren Inka Graul, Jacqueline Andreß, Lisa Geßner und Jennifer Kühl, auf die wir uns beim nächsten Treffen freuen.

Ich wünsche uns allen jetzt alles Gute und Zuversicht für das kommende Schuljahr!

Wiebke Bracker

„…und rauf aufs Pferd“

Der Seminarabschluss des pädagogischen Seminars von Frau Hasekamp-Harms, galt ganz dem Motto „Abschluss eines von vielfältigen Herausforderungen durchwachsenen Corona-Schuljahres“ und der „Annährung als auch erste Erfahrungen mit und auf dem Pferd“.

Hierfür fuhr das Seminar in das kleine Örtchen Vögelsen, nahe Lüneburg gelegen.

Innerhalb einer kleinen Reitschule, in sehr familiärer Umgebung, ging es dann, nach dem Prinzip des doppelten Theorie-Praxisbezuges, ans Pferd.

Zunächst gab es eine kleine Einführung, in die Anatomie eines Pferdes, als auch die Vorbereitung dessen auf einen Ausritt (Pferdepflege, aufsatteln und auftrensen). Bis es schließlich, mit sehr viel Respekt, aufs Pferd ging.

Auf einem kleinen Austritt durch Wald und Wiese, konnte sich jede*r, nach ihrem*seinem eigenen Wagen und Können, geführt oder selbstständig, innerhalb der Gangarten „Schritt“ und „Trab“ ausprobieren.

Wieder am Reiterhof angekommen, wurden die Pferde bereit für die Weide gemacht (absatteln, abtrensen, Pferdepflege) und anschließend dorthin geführt.

Den Abschluss des gelungenen Tages bildete ein leckeres Abschlussgrillen, bei welchem alle die Erfahrungen des Tages, als auch des vergangenen Schuljahres noch einmal Revue passieren lassen konnten. 

Text: Nadine Kappen (Jahrgang 20/1)

LiVs erhalten einen Einblick in das PART – Training

Im Rahmen der Lernsituation 2.13 „Das Arbeitsfeld stationäre/ teilstationäre Kinder- und Jugendhilfe unterrichten und Schüler*innen auf den Lernort Praxis vorbereiten“ hatten wir, LiVs des Fachseminars Sozialpädagogik von Herrn Hohls, am 14. Juli 2021 die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit des PART – Training – Konzeptes zu erhalten, welches es bereits seit 25 Jahren in Deutschland gibt. PART steht für Professional Assult Response Training – Professionell handeln in Gewaltsituationen. Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten, deren Verhaltensauffälligkeiten sich manchmal auch in Gewalt zeigen können – es bietet also Lösungen für Gewalt und Aggressionen am Arbeitsplatz. Hierzu werden die notwendige Haltung, Strategien der Deeskalation sowie bestimmte Techniken vermittelt.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab Herr Schikora uns einen theoretischen Input zum PART – Training. Es beruht auf langjährigen, internationalen Erfahrungen und bietet den Teilnehmenden wichtige Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen im Umgang mit Gewalt. Somit unterstützt das Konzept die Arbeitssicherheit, da sich die Teilnehmenden damit befassen, in aggressiven und gewalttätigen Krisensituationen deeskalierend zu handeln. Hierzu zählt u.a. die Auseinandersetzung mit der (eigenen) Körpersprache, mit der persönlichen Selbstkontrolle sowie der Kleidung, welche bei der Arbeit getragen wird. Diese kann nämlich eventuelle Risiken mit sich tragen, so kann beispielsweise an einem Schal oder einer Kette gezogen werden. Neben theoretischen Informationen rund um das PART – Training haben wir auch praktische Einblicke erhalten, so haben wir uns u.a. mit unserer eigenen Selbstkontrolle sowie der Wirkung von (Körper-) Sprache befasst.

Es war ein spannendes Seminar – vielen Dank!

SAFETY FIRST – das Spannungsfeld zwischen Wagnis und Verantwortung. Die Sporthalle als sicherer Lern- und Bewegungsort

Am 16. Juni 2021 durfte das Fachseminar Sport des Studienseminars Stade für das Lehramt an berufsbildenden Schulen die Referentin Insa Abeling von dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover begrüßen.
In einem äußerst interessanten und lebendigen Theorieteil zum Thema „Gesundheit und Sicherheit in der Schule“ wurden zunächst sehr umfangreich u.a. Versicherungs- und Haftungsfragen, das Unfallgeschehen im Schulsport sowie der Umgang mit Risiko und Wagnis im Sportunterricht thematisiert. Besonders wertvoll war in diesem Kontext auch das Aufgreifen von aktuellen Fragen des Schulalltags der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.
Um ebenso einen praktischen Eindruck zu erhalten, wechselte das Fachseminar im weiteren Verlauf den Lernort in die Sporthalle der Berufsbildenden Schulen in Stade. Hier hatten alle die Möglichkeit, verschiedenste Gerätearrangements unter sicherheitsrelevanten Aspekten aufzubauen und zu erproben. Zudem gab es diverse Tipps und Hinweise für weitere Geräteaufbauten in der Sporthalle.
Das Studienseminar bedankt sich herzlich für die intensive und kompetente Zusammenarbeit mit Insa Abeling und die wirklich praxisorientierten Informationen.
Ron Müller und Jan Katzorke, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 20/1

Es ist 10 Uhr am Samstag,

den 29. Mai 2021, und wir sind NICHT noch immer am Frühstückstisch mit der Familie und auch NICHT auf dem Fußballplatz und auch NICHT beim Stadtbummel und auch NICHT sonst wo … NEIN! Wir sind in unserem Seminargebäude in Stade zum 3. Modul für die Zusatzqualifikation Internationalisierung und unglücklich sind wir darüber nicht.

WIR, das sind die 11 europabegeisterten Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und unsere 3 betreuenden Fachleitungen. Hier kann man UNS sehen – auf jeden Fall den Teil von uns, den wir als unsere Avatare (= fiktive Persönlichkeiten) zeigen.

Da wir uns zum ersten Mal in einer Präsenzveranstaltung treffen können, lernen wir uns darüber erst wirklich kennen.

Ein Blick auf das heutige Programm verrät, dass wir uns vormittags gegenseitig den Stand unserer eTwinning – Projekte vorstellen und Feedback und Hinweise aus der Gruppe sowie von Heike Keuser, der eTwinning-Beauftragten des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung bekommen. Im Einzelnen beschäftigen sich unsere Projekte mit

  • „Everyone smiles in the same language – Communication without words“ in Zusammenarbeit mit Schulen aus Frankreich und Schweden im Bereich der Sozialpädagogik
  • „Nachhaltigkeit – Mobiltät der Zukunft“ als Kooperation mit einer polnischen Partnerschule in Politik
  • „Ernährung in der EU“ gemeinsam mit einer Partnerschule aus Kroatien und wahrscheinlich auch aus Frankreich im Bereich Hotelfach
  • „Setting up a supply chain and commercial correspondence“, bei dem die Partnerfindung im Bereich Wirtschaft noch nicht abgeschlossen ist

Den Nachmittag haben wir genutzt, um die ersten Planungsschritte für unsere gemeinsame Fahrt nach Wien im November 2021 festzulegen.

Es wird einfach schön, wenn wir EU-technisch wieder reisen können!

Text: Wiebke Bracker

Knackige Rätselrunde…

– Sportreferendare*Innen machten sich auf die Suche nach dem verborgenem Schatz!

Die Sport-LiVs 19/2, die an ihren ersten Tagen das Sportseminar mit einem Escape Room kennengelernt haben, verabschiedeten sich am 14.04.2021 mit einem Online Escape Room vom Sportseminar.

Ziel der gemeinsamen Seminaraktion war es, das Rätsel „Die Holztruhe auf Großvaters Dachboden“ zu lösen. Mit einer engagierten Teamleistung konnten alle Rätsel auf der Insel in nahezu letzter Sekunde gelöst. Wir stellen fest: auf digitaler Wiese lässt es sich auch spielen! 

Wir bedanken uns bei den Sportis des Jahrganges 19/2 für die tolle Teamaktion und wünschen eine erfolgreiche Zeit nach dem Referendariat.

Alina Gerding und Christofer Griepke, Sportreferendar*innen des Jahrganges 20/2