Archiv der Kategorie: Allgemein

Landwirtschaft in Rumänien – eine spannende Geschichte mit viel Potenzial

Insgesamt 6 Tage und über 4.000 km (mit dem Auto) dauerte unsere aufregende Reise nach Rumänien, die wir im November 2022 im Rahmen der Zusatzqualifikation „Internationalisierung“ am Studienseminar in Stade unternehmen konnten.
Wir durften ein wunderschönes und vielfältiges Land mit sehr herzlichen und gastfreundlichen Menschen kennenlernen. In diesen intensiven Tagen konnten wir Kontakte zu landwirtschaftlichen Betrieben und Bildungseinrichtungen aufbauen und damit einen guten Einblick in das rumänische Bildungssystem sowie die Landwirtschaft erhalten.
Wir sind froh über diese tollen Erfahrungen und können uns sehr gut vorstellen, in naher Zukunft mit Schülerinnen und Schülern wiederzukommen.

Autoren: Sebastian Peters und Frederik Hildebrandt

Tennis in der Schule, Part One!

Wie Tennis im Sportunterricht realisiert werden kann, davon konnte sich das Fachseminar Sport auf dem Tennisplatz in Wiepenkathen heute selbst einen Eindruck verschaffen. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Schlägerhaltung und verschiedenen Balltypen, schlugen wir die ersten Bälle über das Netz. Es folgten ein paar Übungen zu verschiedenen Techniken, die wir in zahlreichen kleinen Spielformen des Mit- und Gegeneinanders spielerisch umsetzen konnten. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz!

Für uns war es ein perfekter Jahresabschluss. Unser Dank geht an den Tennisclub Wiepenkathen und dem Trainer Justin Gomert – wir kommen sehr gerne wieder! 

Und so geht es weiter: In der ersten Sitzung im kommenden Jahr bekommt das Fachseminar Besuch vom Tennisverband Niedersachsen-Bremen. Neben der Ball- und Bewegungsschule dürfen wir uns auf einen Einblick in den Rollstuhl- und Blindentennis in der Sporthalle freuen. Wir sind gespannt auf Tennis in der Schule, Part Two! Wir werden berichten… 

Imke Brell, Sportlehrerin im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/2

Auf zum Herzen Europas! Mobilität nach Brüssel

Im Rahmen der Zusatzqualifikation Internationalisierung begaben sich am 27.11.2022 zehn motivierte Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst auf ihre erste gemeinsame Mobilität nach Brüssel. Begleitet wurden sie dabei von dem harmonischem und engagierten Team: Karsten Feldmann, Bettina Hasekamp-Harms, Henrik Hohls und Jan-Marten Preuß. Leider dienstlich verhindert war Wiebke Bracker.

Ein Bericht aus Sicht der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst:

Die Reise in die belgische Landeshauptstadt kann losgehen. Von Hamburg-Harburg und Bremen aus wagen wir die Fahrt mit dem Zug nach Brüssel. Nach etwas mehr als acht Stunden Anreise, einigen Umstiegen, einem mehr oder weniger zuverlässigen Bahnverkehr und einem kurzen Sprint erreichen wir endlich unser Ziel.

Es bleibt gerade genug Zeit, etwas essen zu gehen, um dann das WM-Spiel Deutschland gegen Spanien nicht zu verpassen.

Der erste Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet, bevor es im Fußmarsch zum „Grande Place“, dem Zentrum Brüssels, geht. Dort treffen wir auf unseren Stadtführer Achill, der uns knapp drei Stunden mit großem Engagement seine Stadt zeigt und uns in die Geschichte und Spezialitäten Brüssels einweiht.

Anschließend empfängt uns die Referentin für Bildung der niedersächsischen Landesvertretung Corinna Robertson-Liersch. In einer Präsentation mit anschließendem Austausch erhalten wir zahlreiche Einblicke in die Aufgaben der niedersächsischen Landesvertretung, die Prozesse der europäischen Gesetzgebung und in diverse, von der EU, geförderte Projekte für Schülerinnen und Schüler.

Nachdem einige bereits an diesem Abend, pünktlich um 18 Uhr, zur rechten Zeit am rechten Ort sind und das Lichterspiel am „Grande Place“ begeistert verfolgen, lassen wir den Abend gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt im feierlich geschmückten Brüssel ausklingen.

Der zweite Tag steht ganz unter dem Motto „Europäische Union“. Zur Einstimmung auf den Nachmittag im Europäischen Parlament besuchen wir am Vormittag das Museum „Parlamentarium“. Wir lernen viel über die Entstehung, Funktion und Aufgaben des europäischen Parlaments und können interaktiv unsere Wünsche für ein gemeinsames Europa formulieren. Am Nachmittag treffen wir uns im Europaparlament mit dem Abgeordneten David McAllister, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen. Nach kurzer Vorstellung seiner Person können wir in einem aktiven Austausch interessante Einblicke in die Arbeit eines Parlamentariers erlangen.

Am Abend finden sich nochmal alle für ein gemeinsames Spiel zusammen, bevor wir zu Bett gehen und die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen können.

Der letzte Tag der gemeinsamen Mobilität legt den Fokus auf die Vertiefung unseres interkulturellen Kompetenzerwerbs im Umgang mit fremden Menschen, Sprachen und Kulturen. Im Zuge einer gruppendynamischen Übung gilt es, verschiedene Aufgaben zu erfüllen, bei denen wir in Kontakt mit uns Unbekannten treten müssen und die Chance nutzen können, uns aus der eigenen Komfortzone heraus zu begeben.

Die Zeit am Nachmittag nutzen wir dann, um letzte Andenken zu kaufen oder uns durch die Pralinenauswahl der Schokoladenläden zu probieren. Bei einem leckeren gemeinsamen Essen beim Italiener wird der letzte Abend genossen, bevor es am nächsten Tag mit dem Zug wieder nach Hause geht. Fotoauswahl – ein Best of aus den Instagram-Bildern!

„Was tun wenn… Umgang mit Krisen an Berufsbildenden Schulen“

Unter diesem Motto stand die diesjährige Jahreskonferenz des Religionspädagogischen Instituts Loccum, an der die LiV‘s des Faches Ev. Religion mit der Seminarleiterin Dietlind Hülsenbeck vom 13.10.-14.10.2022 teilnahmen.

Nachdem die Teilnehmer*innen mit einem Stehkaffee herzlich in Empfang genommen wurden, eröffneten Joachim Wittchen (Pastor) und Tim Kröger (Schulpastor) die Konferenz mit den Worten „Wer sich nicht vorbereitet, es zu schaffen, der ist darauf vorbereitet, es nicht zu schaffen!“ und führten uns in Kürze in die Welt der Notfallseelsorge als Ressource im Einsatz an Berufsbildenden Schulen ein. „Wie soll man sich auf den Fall vorbereiten, von dem man hofft, dass er nicht eintrifft: Den Tod einer Schülerin, den Tod eines Kollegen, eine Suizidankündigung?“ und „Welche Aufgabe haben gerade die Religionslehrkraft und der Religionsunterricht, wenn dieser Fall doch eintritt?“. Anhand dieser Fragen und eines anonymisierten Beispiels erfuhren die anwesenden Religionslehrkräfte und LiV‘s die Aufgaben und Schritte, die in einem solchen Fall zu tun und zu bewältigen sind.

Nach dieser eindrucksvollen und kurzweiligen Einführung wurden unter anderem folgende Workshops angeboten: „Menschen in Krisensituationen durch systemische Beratung stärken“,  „Suizidprävention“ und „Methoden und Rituale bei schulischen Notfällen“ . Wir nahmen die Angebote und den darin stattgefundenen regen Austausch als sehr bereichernd für uns wahr.

Zum Ausklang dieses erfolgreichen Tages ging es nach der Mitgliederversammlung der VER (Verband der Ev. Religionslehrkräfte an berufsbildenden Schulen) in den gemütlichen Austausch mit den anderen LiV‘s und Lehrkräften über. Am zweiten Tag der Jahreskonferenz wurden die Teilnehmer*innen über Neuigkeiten aus dem Landeskirchenamt, sowie aus der Landesfachberatung informiert. Oberkirchenrat Herr Dr. Wischnowsky (Referat 42 für Bildung, Kirche und Schule des Landeskirchenamtes Hannover) informierte über den Beratungsprozess für den mit der katholischen Kirche gemeinsam geplanten „Christlichen Religionsunterricht“ (CRU). Die Fachberaterin Petra Höft stellte „Neuigkeiten aus der Fachberatung“ vor. Schwerpunkte waren hierbei  die Weiterbildungsmaßnahme zur Evangelischen Religionslehrkraft, die Entwicklung der Rahmenrichtlinien für den islamischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen und die Überarbeitung von – über die Web-Seite der Fachberatung öffentlich zugänglichen – Lernsituationen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten sich alle in die wohlverdienten Herbstferien.

Wir hatten zwei spannende und informative Tage in Loccum – in bester Gesellschaft und bei bester Bewirtung – und freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Mal.

Bilder: Ayline Corleis (Jahrgang 21/2), Vanessa Koch (Jahrgang 22/1)
Text: Vanessa Koch (Jahrgang 22/1)

Ein ganz normaler Seminartag…

aber durch den Besuch von Frau Frauke Keck-Pergner, Leiterin des für die Studienseminare LbS zuständigen Referates 42 des niedersächsischen Kultusministeriums und von unserer schulfachlichen Dezernentin, Frau Martina Steinvorth aus dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg eben doch besonders.

In unserem für diesen Tag erstellten Booklet:

können Sie unsere beiden Gäste, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und das Team des Studienseminars LbS durch den Besuchstag begleiten.

Nach anhaltender Corona-Flaute – endlich wieder Windsurfen!

Am 21. September 2022 ging es für das Fachseminar Sport unter Leitung von Steffi Heise im Rahmen einer Qualifizierungsfortbildung nach Pepelow und damit endlich wieder zur (Wind-)Surfschule San Pepelone!

Bereits am ersten Tag ging es bei gutem Wetter und leichtem Wind auf die Bretter. Nach der theoretischen Sicherheits- und Materialeinführung wurden unter der Anleitung von Rainer Heistermann und Bengt-Ole Lienhöft erste praktische Erfahrungen auf dem Wasser gesammelt. Die folgenden Tage brachten mehr Wind und damit auch mehr Fahrgeschwindigkeit mit sich, welche intensiv für verschiedene Praxiseinheiten genutzt wurden.

Trotz ausgiebiger Auseinandersetzung mit fachpraktischen und -theoretischen Inhalten, blieb Zeit für Austausch zwischen den LiVs und weitere teambildende Aktivitäten, wie beispielsweise der gemeinsamen Bewältigung des „Tower of Power“ oder der Ausflug zur Aussichtsplattform in Rerik.  

Nach der Grundscheinprüfung im Windsurfen, musste ein sportlicher Ausgleich her – was würde sich da wohl besser eignen als eine intensive Volleyballeinheit? Das knapp ausgespielte Match bestimmte nicht nur, wer am letzten Abend das Wasser für alle besorgen musste, sondern schweißte uns als Gruppe noch mehr zusammen und bildete damit einen tollen sportlichen Abschluss unserer Exkursion.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück und einer gelungenen Reflexionsrunde ging es am Sonntag für alle zurück nach Hause. Wir möchten uns insbesondere bei unserem Windsurfausbilder Rainer Heistermann von der Jobelmannschule Stade bedanken, der uns tolle Surferfahrungen mit allzeit guter Laune und einer Engelsgeduld ermöglicht hat.

Moritz Fucht und Christopher Peters

Sportlehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 22/1

„Anker suchen im Harz“

Die LiV’s des Faches Ev. Religion besuchten gemeinsam vom 21.-23.06.2022 mit Seminarleiterin Dietlind Hülsenbeck die diesjährige Fachtagung der Referendar*innen für das Fach Evangelische Religion an berufsbildenden Schulen aus Niedersachsen in Goslar.

Nach entspannter Anreise bei bestem Wetter und einem ersten Kennenlernen der Mitstreiter*innen für die nächsten Tage, beschäftigten wir uns zunächst mit einem Stationslauf zum Thema „Kirche(n) erkunden“. Die von Heiko Lamprecht, dem Initiator der Fachtagung, entwickelten Stationen hielten neben vielen Informationen und Ideen für die Unterrichtsgestaltung auch Überraschungen bereit – die Entwicklung einer idealen Kirche, Kölner Karnevals Lieder oder Grüße der Blues Brothers.

Der Abend gestaltete sich aktiv – Michala Veit-Engelmann erprobte mit der gesamten Gruppe vielerlei Möglichkeiten für (Kennenlern-)Spiele, Energizer und Gesprächsaktivierungen. Neben Ideen für den eigenen Unterricht werden hier sicher auch die ein oder anderen Beiträge der Mitstreiter*innen in Erinnerung bleiben.

Nachdem der erste Tag in gemeinsamer Runde am Feuerplatz – leider jedoch ohne Feuer – ein (teilweise) recht spätes Ende gefunden hat, startete der Mittwoch mit einem Ausflug in die Neuwerkkirche im Zentrum von Goslar. Pfarrer Ralph Beims konnte uns hier in vielfältiger Weise für die Kirchenpädagogik begeistern und zeigte uns, wie Kirche im Unterricht aktiv erlebt und erfahren werden kann. Den freien Mittag nutze unsere Stader Gruppe in besonderer Form. Unter dem Motto „man muss die Feste feiern wie Sie fallen“, genossen wir ein gemeinsames Mittagessen, um hier auf die beiden Geburtstagskinder der Tagung anzustoßen – selbstverständlich alkoholfrei, die am Nachmittag anschließende Einheit zum Thema Recht sollte zwar gut gesättigt, aber bei klarem Verstand absolviert werden.

Am späten Nachmittag startete das Seminar bereits in den letzten, aber auch größten thematischen Block. Unter dem Titel: „Resilienz – gesund bleiben im Beruf“ gab es nicht nur eine interessante inhaltliche Auseinandersetzung, sondern auch eine Vielzahl an praktischen Beispielen zur Stressbewältigung und Stressvermeidung unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Eckert. Unter anderem konnte so jede*r Teilnehmer*in in Form einer Teilmeditation seinen persönlichen Anker herausarbeiten. Dabei handelt es sich um ein Bild vor dem inneren Auge, welches automatisch positive und damit auch stressreduzierende Gedanken hervorruft. Den freien Abend nutzten die gesamten Tagungsteilnehmer*innen für einen gemeinsamen Ausflug zur „Alm“. Mit einem wunderschönen Ausblick über Goslar konnte so das ein oder andere Getränk in gemütlicher Runde verzehrt werden. Zudem kam es durch viele Gespräche auch zu einem interessanten Austausch mit den Referendar*innen der anderen Studienseminaren.

Am letzten Tag der Fachtagung in Goslar wurde sich schließlich weiter mit der Thematik der Resilienz beschäftigt. In diesem Teil der Einheit wurde der Fokus jedoch besonders auf das Trainieren der eigenen Aufmerksamkeit gelegt. Denn auch eine verbesserte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung kann helfen Stress zu vermeiden oder zu reduzieren. Auch hier wurden wieder eine Vielzahl praktischer Möglichkeiten aufgezeigt. Beispielsweise wurde Florian Tschersich – selbstverständlich stellvertretend für unsere Stader Gruppe, ausgewählt eine Aufmerksamkeitsübung zum Thema Farben durchzuführen. Dazu wurden ihm zunächst nacheinander verschieden Farben gezeigt, welche er benennen sollte. In einem zweiten Durchlauf wurden ihm die gleichen Farben ein weiteres Mal gezeigt. Diesmal handelte es sich jedoch um eine Schriftfarbe. Es war also zum Beispiel das Wort „Blau“ in einer grünen Schriftfarbe geschrieben, welche von Florian in möglichst kurzer Zeit benannt werden sollte. Eine solche Situation kann erheblichen Stress hervorrufen. Durch gezieltes Training der Aufmerksamkeit, welches auf verschiedene Weisen in den Alltag integriert werden kann, lässt sich jedoch eine Menge Stress vermeiden.
Zum Abschluss der Tagung fand schließlich eine gemeinsame Reflexion der vergangenen Tage statt. Insgesamt war die Rückmeldung der Referendar*innen sehr positiv. Je nach Interessenlage gab es nicht nur eine Vielzahl an inhaltlichem Wissen, sondern auch viele verschieden Möglichkeiten dieses Wissen im Alltag und im Beruf praktisch umzusetzen. Zudem kam es während der gesamten Tagungszeit zu einem sehr fördernden und angenehmen Austausch und Miteinander aller Referendar*innen.

Am Ende hieß es jedoch Abschied nehmen und so machten sich alle Referendare*innen bei bestem Wetter schließlich wieder auf einen entspannten Heimweg.

Bilder: Ayline Corleis (Jahrgang 21/2), Julia Berneisen (Jahrgang 21/2), Mandy Braun (Jahrgang 22/1)
Text: Mandy Braun (Jahrgang 22/1) und Ayline Corleis (Jahrgang 21/2)

Auf dem Weg zu Wasser-Ninjas

Am 29. Juni 2022 verlagerte das Fachseminar Sport die Seminarsitzung zum Thema „Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“ in das Freibad in Hollern-Twielenfleth, das direkt an der Elbe liegt. Bei bestem Wetter erlebten wir einen Seminartag, bei dem der Fokus vor allem auf das Anfänger*innenschwimmen lag. Nach einer spielerischen Einführung in die Bade- und Schwimmregeln begaben wir uns ins Flachwasser, wo wir im Rahmen von Wassergewöhnung verschiedene Spielformen (Fang-, Tauch-, Rauf-, Kooperations- und Staffelspiele) erprobten und in Hinblick auf den Einsatz im Sportunterricht und der besonderen Unterrichtsorganisation reflektierten.

Nach einer kurzen Mittagspause und einer theoretischen Auseinandersetzung mit den curricularen und rechtlichen Vorgaben, die bei einem Freibad- oder Seebesuch mit Schüler*innen zu beachten sind, ging es dann für uns ins Tiefwasser. Dort durchliefen wir in Teams verschiedene Stationen, die als Vorbereitung zum sicheren Schwimmen dienten und für die Planung und Durchführung eines kompetenz- und handlungsorientierten Unterrichts im Bewegungsfeld „Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen“ von Vorteil sind.

Zum Abschluss des Seminartages gab es von Steffi noch eine Aquafitness-Einheit. Wer noch nicht ausgepowert war, kam spätestens hier auf seine*ihre Kosten. Insgesamt war der Seminartag der krönende Abschluss des Fachseminar Sports vor den anstehenden Sommerferien. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des Freibades Hollern-Twielenfleth für die Gastfreundschaft und die Bereitstellung der Materialien. Wir kommen sehr gerne wieder und machen mit den Schwimmtechniken weiter. Ahoi und bis bald!

Imke Brell, Sportlehrerin im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/2

„Flieg, Refi, flieg!“

Damit das Tischtrampolin im Geräteraum nicht den Platz eines Ladenhüters einnimmt, ist es notwendig als angehende Lehrkräfte in die Sicherheitsbestimmungen und die Handhabung der Trampoline unterwiesen zu sein.

Daher ging es auf den letzten Metern des Schuljahres 2021/2022 für das Fachseminar Sport noch einmal hoch hinaus. Im Rahmen einer Qualifizierungsfortbildung war das Fachseminar zu Gast im Sportpark Kaltenmoor (Lüneburg) und konnte das Gefühl des Fliegens durch das Tischtrampolin als aufregende und herausfordernde Bewegungserfahrung erleben.

Durch die fachliche Expertise von Nina Schattling, Sportlehrkraft und ehemalige Leistungsturnerin, wurde den zehn LiV von Beginn an durch die praxisorientierte Fortbildung der Blick auf die sicherheitsbewusste und schüler*innenmotivierte Planung von Unterrichtseinheiten auf dem Tisch- und Minitrampolin gegeben. Das Tischtrampolin wurde mehrfach auf- und wieder abgebaut und somit konnte – bei 28 Grad Außentemperatur – fast das Aufwärmprogramm ersetzt werden, aber auch nur fast.

Wir erprobten verschiedene Übungen zur Trampolingewöhnung sowie Sprünge und erarbeiteten uns eigene kleine Küren. Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit festem Boden unter den Füßen mit der Entwicklung, Durchführung und Reflexion von Unterrichtssequenzen mit dem Tischtrampolin weiter. Die Hemmungen und Herausforderungen, die wir zu Beginn des Tages in unseren Köpfen hatten, wurden ausgeräumt und wir hatten viel Spaß bei der praxisorientierten und fachlich fundierten Fortbildung. Der von Nina Schattling angekündigte Muskelkater hat sich tatsächlich am Folgetag bewahrheitet – aber das ist es wert!

Wir bedanken uns bei Nina Schattling für das Engagement, welches sie in diesen gemeinsamen Tag gelegt hat, bei Steffi Heise für die externe Organisation der Fortbildung und bei den Verantwortlichen des Sportparks Kaltenmoor.

Sarah Kowalewski & Bengt-Ole Lienhöft
Sport-Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Jahrgangs 21/1

„Wir sind dann mal weg!“

Die Referendar*innen des Faches Ev. Religion rund um Seminarleiterin Dietlind Hülsenbeck pilgerten von Lüneburg am 18. Mai 2022 nach Bienenbüttel.

Bei schönstem Wetter machten wir uns auf den Weg, einen Abschnitt des berühmten Jakobsweges zu „bepilgern“. An dem vorherigen Seminartag erarbeiteten wir uns mit Hilfe der Materialien von einer ehemaligen Referendarin, Carolin Tribian, eine theoretische Grundlage (geschichtliche Entwicklung des Pilgerns, Gründe fürs Pilgern, usw.) und entwickelten eigene Impulse für den Pilgerweg rund um das Thema: Aufbrechen – Auf dem Weg sein – Ankommen.

Nach einem ersten gedanklichen Austausch über die Thematik „Aufbrechen“ im „Raum der Stille“ der Leuphana Universität Lüneburg, begann unser Weg nach Bienenbüttel. An der bekannten Jakobsmuschel orientiert pilgerten wir entlang der Ilmenau. Diese Strecke ist ein Teilabschnitt des berühmten Jakobsweges. Die Jakobsmuschel ist am Wegesrand zu finden und zeigt die richtige Richtung des Weges.

Impulse begleiteten uns über die knapp 17 Kilometer. So beschäftigten wir uns mit Fragen, wie z.B.: „Was möchte ich hinter mir lassen?“ Durch einen Stein symbolisiert ließen wir unsere Sorgen, Ängste und Nöte fallen und machten uns auf den Weg. Neben Segenssprüche, die zum Austausch anregten, wurde unser Weg zusätzlich durch die Frage begleitetet: „Was bedeutet ANKOMMEN für dich?“. Diese Impulse dienten dazu, dass wir uns während des Pilgerns mit uns selbst auseinandersetzten. Unterstützt wurde diese Auseinandersetzung durch Zeiten des Schweigens, in denen wir zur Ruhe kamen und die Natur intensiv wahrnehmen konnten.

Natur intensiv wahrnehmen konnten. Das Ende unserer Pilgertour fand mit einem letzten Impuls in der St. Michaeliskirche in Bienenbüttel statt. Unter den schattenspendenden Bäumen der Kirche machten wir unsere Abschlussrunde und reflektierten die zurückliegende Pilgertour. Trotz allgemeiner empfundener Anstrengung waren alle erfüllt und können sich vorstellen, dies mit Schüler:innen ebenfalls einmal durchzuführen.

Neben religiösen Themen fand auch das Kennenlernen der neuen Referendarinnen in einer besonderen Atmosphäre statt. Auch an dieser Stelle noch einmal ein „Herzliches Willkommen“!

Bilder: Ayline Corleis (Jahrgang 21/2), Jana Engel (Jahrgang 21/1), Dietlind Hülsenbeck (Fachseminarleitung Ev. Religion)
Text: Jana Engel (Referendarin Ev. Religion 21/1)